Den Kindern war dies allerdings egal. Ihren Spaß hatten sie offensichtlich. Denn einmal im Wasser, waren sie nicht mehr herauszubekommen. Aber vorerst mussten sie sich Hintergrundwissen zum Thema "Wakeboarden" aneignen. Mit Trockenübungen wurde die richtige Stellung auf dem Board trainiert. Und auch, wie man die Hantel richtig hält oder wie man sich verhält, wenn das Boot anzieht. Im Wasser zeigte sich dann recht schnell, dass die Kinder das Erlernte unmittelbar umsetzen konnten. "Den Start beim Wakeboarden habe ich ganz gut hinbekommen, bin danach aber auch mal reingefallen", sagte der elfjährige Aaron Meyer.
Immer abwechselnd wurden die Kinder entweder auf dem Wakeboard, auf Paarskiern sowie mittels Wasserreifen (Tube) übers Wasser gezogen. Wer nicht gerade hinter einem Boot war, durfte als Begleiter auf dem DLRG-Boot oder dem 380 PS starken Zugboot mitfahren. Das Programm der Wakeboardfreunde sorgte stets für Kurzweil bei den in Neopren eingepackten Mädchen und Jungen.
Als Highlight des Tages wurde von allen Kindern aber die "Banane" empfunden. Mit hohem Tempo wurden diejenigen, die auf dem Anhänger Platz genommen hatten - wie man es von Stränden der Urlaubsregionen im Süden her kennt - über die vom Boot erzeugten Wellen gezogen. Klar, dass da ab und zu kein Halten mehr war und alle Passagiere der Banane baden gingen."Ich bin richtig oft runtergefallen", freute sich Cedrik Seekamp, der zum ersten Mal solche Erfahrungen machten durfte. Wenn nach der schnellen Fahrt tatsächlich noch jemand sitzen geblieben war, zog er seinen Kameraden sofort wieder auf das Spaßgerät hinauf, so dass die DLRG bei der Selbsthilfe nur zuzugucken brauchte. "Wir tragen eine Verantwortung für die Kinder, und es ist schön, dass alles gut abgelaufen ist", stellte Rettungsschwimmer Sebastian Reinbott zum Ende der Veranstaltung fest.
Sicherheit hat Priorität
Die Wakeboardfreunde haben bereits des Öfteren an einer Ferienpassaktion der Stadt Verden teilgenommen. "Leider können wir diesen Spaß nur einer sehr kleinen Gruppe von Kindern anbieten", sagte Wiebke Witte. Aus Sicherheitsgründen war die DLRG Verden schon zum vierten Mal mit zwei Rettungsschwimmern und ihrem Boot, der "Hoppetosse" vor Ort, und sorgte somit für ein Gefühl der Sicherheit sowohl bei den Kindern als auch bei den Veranstaltern. "Wir wollen, dass alles sicher abläuft, und sich keiner irgendwelche Gedanken machen muss, wenn mal ein Kind ins Wasser fällt", sagte Wiebke Witte.
Zum Abschluss des Tages fanden sich alle Kinder zum Grillen am Campingmobil ein und wurden dann stadendesgemäß mit dem Wakeboardboot ans andere Ufer gebracht, wo sie von den Eltern freudig in Empfang genommen wurden.




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