"Nach einer Umstellung in unserer Deckung haben wir Großburgwedel in der zweiten Halbzeit beherrscht. Leider sind wir aber mit freien Würfen immer wieder an Torwart Jörg-Uwe Lütt gescheitert", bedauerte Faciejew. So gelang es den Gästen trotz einer starken zweiten Halbzeit nicht, den Rückstand entscheidend zu verringern. Großburgwedel verteidigte seinen Vorsprung bis zum 23:17 erfolgreich und ließ Achim lediglich kurz vor Schluss noch einmal auf 25:23 herankommen.
Wie die Hannoveraner hatte auch die SG Achim/Baden ihren stärksten Spieler zwischen den Pfosten. "Marco Blum hat 45 Minuten lang überragend gehalten", lobte Faciejew seinen Routinier, der nach einer Viertelstunde Youngster Arne von Seelen abgelöst hatte. Ein weiteres Lob des SG-Trainers bekam Mittelmann Florian Block-Osmers. "Er hat sich nach zwei schwächeren Partien deutlich gesteigert." Der SG Achim/Baden bietet sich nun am kommenden Sonntag erneut die Chance, ihr Punktekonto auszugleichen. Der mit 4:2 Zählern in die Serie gestartete HSV Insel Usedom ist dann in der Achimer Gymnasiumhalle zu Gast. Die Handballer aus Mecklenburg-Vorpommern gewannen gestern auch ihr zweites Heimspiel (34:32 gegen DHK Flensborg).
Erfolgreichster Achimer Torschütze aus dem Feld heraus war auch in Großburgwedel Tobias Freese. Ihm gelangen diesmal vier Treffer. Einmal mehr erfolgreich war Patrick Denker. Drei Treffer des Linkshänders resultierten aber aus Siebenmetern. "Wie schon in Springe haben wir wieder ein starkes Spiel geboten, letztendlich zählen aber die Punkte", bemerkte Irek Faciejew in seinem Fazit.
SG Achim/Baden: von Seelen, Blum; Denker (5/3), Freese (4), Patzack (3), Block-Osmers (2), Doormann (2), Katz (2), Schierenbeck (2), Meier (1), Schanthöfer (1), Zschorlich (1), Pansing, Xhafolli


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