Betroffen ist das Gelände des ehemaligen Gaswerks, auf dem sich jetzt die Verwaltungsgebäude der Stadtwerke und ein Teil der Kaufhalle befinden. Man wolle das Problem nicht verharmlosen, aber auch nicht dramatisieren, sagt Stadtdirektor Dirk Richter vor der Presse. Das vollständige Gutachten rückt er nicht heraus: "Wir haben zwar nichts zu verbergen, aber nachher wird da entwas aus dem Zusammenhang zitiert und es kommt zu Missverständnissen."
Das Postamt Verden ist enttäuscht über die Resonanz auf ihre fahrbaren Postschalter. Trotz der seit über einem Jahr erweiterten Öffnungszeiten sei diese Dienstleistung nicht wie erwartet in Anspruch genommen worden. Weil die mobilen Schalter an den sechs Haltepunkten (unter anderem in Dauelsen, Eitze und Hohenaverbergen) zu wenig genutzt würden, sei die Einrichtung fester Poststellen nicht gerechtfertigt, erklärt die Bundespost.
Mindestens achtmal hat ein Verdener in den vergangenen drei Jahren illegal in die Bundesrepublik eingereiste Philippininnen zwecks späterer Heirat an deutsche Männer weitervermittelt. Nach Angaben der Kripo arbeitete der 64-Jährige mit einem asiatischen Mittelsmann zusammen, der ihm die Anschriften von den jungen Frauen besorgte und für die notwendigen Reiseformalitäten zuständig war. Der Verdener soll pro Vermittlung etwa 2500 Mark eingestrichen haben.
Gleich zwei Verdener Grundschulen haben neue Rektoren. In der Schule am Sachsenhain übergibt der langjährige Leiter Albert Schlichting die Schlüssel zu den wichtigsten Türen und Aktenschränken an seinen Nachfolger Fritz Stoll. In der Nicolaischule löst Harm Schmidt den seit 17 Jahren tätigen Rektor Gerhard Lührs ab.
Personalwechsel auch bei der Lebenshilfe in Eitze: Der Bremer Sonderschullehrer Michael Reinemann (32) übernimmt die Leitung von Irmgard und Johannes Cornelsen, die die Einrichtung für behinderte Kinder über 15 Jahre aufgebaut und geprägt haben.
In Verden wird es vermutlich schon bald eine unabhängige Stelle zur Messung radioaktiver Strahlung geben. Das "Institut für Menschen und Natur", bisher noch in Rotenburg angesiedelt, sieht sich bereits nach geeigneteten Räumlichkeiten um. Es will umgehend beim Landkreis einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 85000 Mark für die Installierung beantragen.
Die Mitglieder des Stadtrats können bei ihren Sitzungen künftig weder sich noch den Zuhörern viel blauen Dunst vormachen. Ein Referendar bei der Stadtverwaltung hat herausgefunden, dass die Geschäftsordnung das Rauchen während der Ratssitzungen zwar nicht grundsätzlich verbietet. Aber wenn nur ein einziger Mandantsträger aufmuckt, ist der Vorsitzende verpflichtet, "ein beschränktes Rauchverbot anzuordnen".


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