Gegen 7 Uhr drehte sich auf der Richtungsfahrbahn Bremen bei Kirchlinteln das Auto eines 42-Jährigen aus Langenhagen und prallte gegen die Schutzplanke. Sein Opel Astra blieb beschädigt und entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen liegen. Da das Hindernis im Dunkeln kaum zu erkennen war, musste die Autobahn kurzfristig voll gesperrt werden. Der Schaden beläuft sich auf zirka 3000 Euro. Nur eine halbe Stunde später ereignete sich ein paar Kilometer weiter der nächste Unfall: Eine 18-jährige Fahranfängerin aus Langwedel krachte mit ihrem Opel Corsa bei Verden in die Leitplanken. Schaden: 500 Euro.
Gegen 8 Uhr drehte sich in Höhe der Anschlussstelle Langwedel eine 65-jährige Verdenerin mit ihrem Ford Ka. Beschädigt blieb ihr Kleinwagen auf dem rechten Fahrstreifen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung liegen, konnte aber von Ersthelfern und Autobahnpolizisten zur Seite geschoben werden. An dem Wagen entstand ein Schaden von 800 Euro. Wiederum 300 Meter weiter der nächste Unfall: Mit ihrer Mercedes C-Klasse drehte sich eine 46-jährige Langwedelerin um die eigene Achse. Ohne dass ihr Fahrzeug die Leitplanke oder andere Autos berührte, kam der Benz unbeschädigt zum Stillstand. Weil die 46-Jährige danach aber nicht weiter reagierte und ihren Wagen auf der Fahrbahn stehen ließ, schuf sie eine zusätzlich Gefahr für nachfolgende Autofahrer. Laut Polizei ist es nur dem fahrerischen Können der Nachfolgenden und einer gehörigen Portion Glück zu verdanken, dass es dadurch nicht zu weiteren Unfällen kam. Die 46-Jährige hätte richtig gehandelt, wenn sie ihren Wagen sofort auf den Pannenstreifen
gelenkt und sich dort von dem Schreck erholt hätte. So musste sie ein Verwarngeld von 35 Euro bezahlen.
Auch ein Lkw-Fahrer war an der kleinen Unfallserie beteiligt. In Höhe der Anschlussstelle Verden-Ost kam ein 24-Jähriger mit seinem Lieferwagen ins Schleudern, drehte sich und prallte gegen die linke Schutzplanke. An dem VW LT entstand ein Schaden von 2000 Euro.


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