Was vor einem Monat während des Hochwassers noch einer Seenplatte glich, ist inzwischen ein Eldorado für Winterfreunde. Allein am Sonntag steuerten über 100 Achimer die Eisfläche an. In Sichtweite der Ueser Brücke ließen sich kleine Kinder auf Schlitten von ihren Großeltern über das Eis ziehen. Eine Gruppe Spaziergänger beobachtete jugendliche Eishockeyspieler und beständig zogen Eisläufer ihre Bahnen.
Mittendrin befand sich Lilli Kothe. Mit ihren Eltern, der kleinen Schwester und ein paar Bekannten drehte sie ihre Runden. "Die Schlittschuhe habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen", erzählt das Mädchen. Bisher konnte sie ihre Schlittschuhe nur auf der künstlichen Eisfläche vor Dodenhof testen.
Das Posthausener Einkaufszentrum oder die Eisbahn im Bremer Paradise sind die Favoriten von Chantal Kocemba und Stina Hahnenfeld - aber unter freiem Himmel hatten die beiden Teenager ebenfalls jede Menge Spaß. Ausgestattet mit dicken Handschuhen, Schals und Mützen machten sie aber recht schnell Bekanntschaft mit einem Nachteil der Open-Air-Schlitterbahn: Einem Weidezaun, der die Eisfläche in zwei Bereiche teilt.


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