Die Malerei ist noch so gut wie komplett unter dem Farbanstrich erhalten und könnte problemlos freigelegt werden, so die Einschätzung der Sachverständigen. Möglich wäre zudem auch, das Bild nicht nur freizulegen, sondern anschließend auch zu retuschieren.
Noch weiter aufgewertet würde die Ausmalung, wenn zugleich auch der darunterliegenden Bogen seinen ursprünglichen barocken Sandsteinton zurückbekäme. Denkbar wäre aber auch, das Bild einfach wieder zu übermalen, nennt Ulrike Berghoff-Ising die dritte mögliche Variante. Dies allerdings mit einer Farbe, die jederzeit wieder entfernt werden könnte, ohne die Malerei zu beschädigen.
Letztlich läuft die Entscheidung, welche Alternative umgesetzt wird, auf die Frage der Kosten hinaus. Bis Ende der Woche soll das Büro der Restauratorin ein Angebot für alle drei Varianten machen.
Wenn die Ausmalung freigelegt wird, dann soll auch dies kurzfristig geschehen, um die Gesamtsanierung der Kirche nicht aufzuhalten.


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