Die Stadt hat im vergangenen Jahr vermehrt Rechnungen für Feuerwehreinsätze geschrieben. Die SPD hatte darauf gedrängt, sich der Satzung entsprechend die Kosten erstatten zu lassen. Gegenüber dem ersten Haushaltsansatz geht die Stadtverwaltung von Mehreinnahmen von 15000 Euro aus, die von den Unternehmen im Wesentlichen für Fehlalarme bezahlt werden. Möglicherweise führe das Rechnungschreiben der Stadt dazu, dass die Zahl der Fehlalarme sinkt, heißt es in der Sitzungsvorlage.
Durch die zusätzlichen Einnahmen und kleine Einsparungen an anderen Stellen kann der Haushaltsansatz für die Feuerwehren in Achim um 19000 Euro gesenkt werden. Womit das ausgerufene Sparziel erreicht ist. Was Fritz-Heiner Hepke (SPD) zum Anlass nahm, die Stadtverwaltung ausdrücklich zu loben.
69 Brandeinsätze, 68 Hilfeleistungen und 48 Fehlalarme hat die Stadt im Jahr 2011 registriert Tatsächlich rückten die Mitglieder der sechs Ortswehren noch fiel häufiger aus. Denn die städtische Statistik erfasse nur Einsätze im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Ortsfeuerwehr, erklärte Stadtbrandmeister Olaf Dyckau. In weiteren knapp 50 Fällen unterstützen die Mitglieder der Ortswehren auch Einsatzkräfte in anderen Ortschaften. Insgesamt 233 Mal waren die Achimer Feuerwehrleute im Einsatz.
Wenn die Helfer tagsüber gerufen werden, gibt es Probleme. Denn nicht jeder Arbeitgeber gebe seinem Mitarbeiter für die Zeit des Einsatzes frei. Den einzigen Weg, Arbeitgeber umzustimmen, sieht Fachbereichsleiter Heinz Föllenbach in Appellen an die Chefs. Gut angekommen wären die Dankesbriefe an kooperierende Firmen, ergänzte Olaf Dyckau.


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