Bei Temperaturen unter null Grad, da ist sich Bernd Staubel mit der Bierdenerin Erika Wieland vom Naturschutzbund Deutschland einig, sei das Füttern von Wildvögeln angebracht. Damit die Tiere ihre Körpertemperatur von etwa 40 Grad halten können, brauchen sie Energie, zum Beispiel in Form von Nüssen, Sonnenblumenkernen und fertigen Körnermischungen. Für sogenannte Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Meisen, Amseln und Zaunkönige, die üblicherweise ihr Futter im Boden und unter Blättern suchen, sind Haferflocken, Rosinen, Kleie und Meisenknödel geeignet. Äpfel sind bei den Vögeln willkommen, weil sie damit ihren Flüssigkeitsbedarf decken können, wenn Pfützen und Teiche zugefroren sind und kein Schnee liegt.
Brot sollte den Vögeln nicht angeboten werden. Das könne im Kropf und im Magen der Vögel aufquellen und zu Verstopfungen führen, erklärt Staubel.


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