Zusammen mit Sumiko Lichtner, einer Japanerin, die seit 30 Jahren in Deutschland lebt, haben sich engagierte Atomkraftgegner nach der Tsunamie-Katastrophe in Japan im März vergangenen Jahres montags zu einer Mahnwache vor dem Achimer Rathaus getroffen. Jetzt halfen sie mit, die Idee von Sumiko Lichtner in die Tat umzusetzen.
Die Pakete sollten nicht als Katastrophenhilfe angesehen werden, betonte Mahnwachen-Teilnehmer und Helfer Joachim Schweers, sondern als eine Geste für die japanischen Kinder. Das Porto von 16 Euro pro Paket sei im Bekanntenkreis aufgetrieben worden, sagte Schweers: "Das ist teuer, aber wir machen's jetzt einfach." Schließlich sei die Aktion auch auf 20 Pakete beschränkt.
Sie unterhalte enge Kontakte zu Helfern im Katastrophengebiet, sagte Sumiko Lichtner gestern beim Packen der Pakete bei der Achimer Tafel. Die würden die Kinder für die Geschenke aus Achim auswählen.


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