Die Sammlung von Wolf-Dietmar Stock gibt einen eindrucksvollen Überblick der Kunstgeschichte Fischerhudes von den Anfängen bis heute. Die Werke trug der Galerist und Verleger zwischen 1981 und heute aus seinen privaten Mitteln zusammen. Nach der Sammlung der Familie Modersohn, die im Modersohn-Museum zu sehen ist, verfügt Stock über die größte Privatsammlung in Bezug auf das Schaffen im Künstlerdorf. Die knapp 90 Gemälde, Zeichnungen und druckgraphischen Arbeiten haben einen hohen kunsthistorischen Wert.
Neben Gemälden Heinrich Brelings - darunter das bedeutende Bild "Der Lichtstrahl" aus dem Jahr 1905 - besitzt Stock Werke von Hermann Angermeyer, Helmuth Westhoff, Rudolf Franz Hartogh, Wilhelm Heinrich Rohmeyer, Hellmut Müller-Celle, August Haake, Hans Buch, Amelie Breling, Bertha Schilling, Else Pauls, Johanna Eißler, Olga und Mietje Bontjes van Beek sowie Marie Fritsch. Auch neuere Arbeiten von Künstlern wie Petra Hempel, Klaus Lubert, Elke Rehfinger, Susanne Stuwe-Thiel, Werner Zöhl sind darunter, ebenso Objekte der Bildhauer Bernd Bergkämper und Rainer Jakob. Wolf-Dietmar Stock verschafften den Werken durch zahlreiche gutbesuchte Ausstellungen für einen hohen Bekanntheitsgrad.
Im Giebel präsentiert der Kunstverein Bilder von Jürgen Bodo Scholz. Der Träger des Ottersberger Kunstpreises 2010 wurde 1959 in Bochum geboren und schloss sein Studium 1993 mit dem Diplom für Kunsttherapie an der Fachhochschule Ottersberg ab.
Alle drei Ausstellungen sind bis Sonntag, 10. Juni, in Buthmanns Hof, Im Krummen Ort 2 in Fischerhude, zu sehen.


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