In Auftrag gegeben hat die wissenschaftliche Studie das niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Beauftragt mit der Durchführung sind die Landesvereinigung für Gesundheit und die Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (Bochum) und Faktor Familie in Bochum sowie das Zentrum Altern und Gesellschaft der Uni Vechta. Der Landkreis Wesermarsch gehört zu den neun Landkreisen und Städten in Niedersachsen, die für das Vorhaben ausgewählt wurden und das Projekt auch finanziell und organisatorisch unterstützen. Mit den Ergebnissen soll der Landesregierung und den beteiligten Landkreisen und Städten eine fachliche Grundlage zur Weiterentwicklung der Beratungsangeboten bereitgestellt werden.
Im Fragebogen geht es unter anderem um folgende Inhalte: Haushaltsstruktur sowie aktuelle Lebenssituation der Haushalte und eventuelle Probleme; Beratungsbedarf von Familien und Senioren, aber auch jungen Alleinstehenden oder Paaren ohne Kinder in besonderen Lebenssituationen; Akzeptanz sowie Bewertung, Erreichbarkeit und Inanspruchnahme bestehender Beratungsangebote; Zugangsbarrieren und Informationslücken als Hindernis für die Nutzung und Wünsche für die Verbesserung. Im Landkreis Wesermarsch wurden 2000 Haushalte zufällig ausgewählt, die in den nächsten Tagen per Post einen Fragebogen erhalten, verbunden mit der Bitte, diesen bis zum 9. März im beiliegenden Rückumschlag ohne Angaben des Absenders ausgefüllt zurückzusenden. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich anonym ausgewertet. Alle datenschutzrechtlichen Regelungen werden laut Landkreis Wesermarsch beachtet. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig.


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