Ein sechster Mann war am Vorabend bei einem Einbruch in Rodenkirchen (Kreis Wesermarsch) verhaftet worden. Die mutmaßlichen Täter sollen ihre Beute über Mittelsmänner in Bremerhaven, Bremen und Nordrhein-Westfalen verkauft haben. An der Razzia waren mehr als 100 Polizisten beteiligt, die insgesamt 15 Gebäude durchsuchten.
Die sechs Festgenommenen im Alter von 17 bis 29 Jahren haben nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft im großen Stil Bürogebäude, Arztpraxen, Vereinsheime und Gaststätten heimgesucht. Dabei sollen sie in einem erheblichen Umfang unter anderem Tabakwaren, Bekleidung, elektronische Geräte und Bargeld entwendet haben.
Umfrangreiche Ermittlungen im Vorfeld
Der Razzia waren umfangreiche Ermittlungen einer siebenköpfigen Sondergruppe der Polizei vorausgegangen. Zunächst waren drei der jetzt Festgenommenen ins Visier der Polizisten geraten. Das Trio war kurz zuvor aus der Haft entlassen worden.
Bei der Razzia in Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen, Hemmoor (Kreis Cuxhaven) und mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen entdeckte die Polizei einen Teil der Beute sowie Drogen. Die Festgenommenen sollen den Erlös aus den Diebstählen zum Teil für Wettspiele verbraucht haben. (dpa/lni)


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