"Wir müssen auch den Gesundheitstourismus noch weiter in den Vordergrund schieben. Die Menschen sind fit und sie wollen fit bleiben", sagte Kuhn. Entsprechend müssten die Kur- und Bäderorte die Angebote an ihre Gäste anpassen, um im Wettbewerb gegen die nationale und internationale Konkurrenz mithalten zu können. "Das heißt nicht, dass wir die Jungen künftig unterschätzen, aber die Klientel der rüstigen Senioren ist da und will entsprechend versorgt sein."
Die Details eines Leitfadens zu den notwendigen Aufgaben will der Verband am Donnerstag in der Landesvertretung in Berlin vorstellen. Für diese Studie wurden stellvertretend für alle Kur- und Bäderorte das Ostseebad Graal-Müritz, die Dreikaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sowie die Feldberger Seenlandschaft untersucht. Im Landesbäderverband sind 25 Kurkliniken und 25 Gemeinden organisiert. In Mecklenburg-Vorpommern erholen sich rund 75 Prozent der Urlauber in den Kur- und Erholungsorten; das entspricht mehr als 20 Millionen Übernachtungen.


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