Rostock (wk). Einen Tag nach dem überzeugenden Wahlsieg des parteilosen Oberbürgermeisters Roland Methling richtet sich der Blick der Rostocker nach vorne, auf die zweiten sieben Jahre mit dem 57-Jährigen an der Spitze der Verwaltung. Für viele Hansestädter war die Stadtpolitik der Vergangenheit geprägt von Zank und Streit zwischen Methling und der Bürgerschaft. Methling, der die Wahl mit 53,8 Prozent klar für sich entscheiden konnte, bot den Parteien gestern einen Neuanfang an. "Lassen Sie uns zusammen ausloten, wie wir Rostock weiter nach vorn bringen können. Das Verbindende sollte zukünftig im Mittelpunkt stehen." Er werde auf alle Fraktionen zugehen und sich für konstruktive Lösungen im Interesse der Rostocker einsetzen. Er möchte bis 2018 die Stadt vollständig entschulden und ein neues Theater bauen. Noch lasten rund 180 Millionen Euro auf der Stadt, doch der Schuldenabbau gehe nur in gemeinsamer Arbeit unter anderem von OB und Bürgerschaft.


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