Der 38-Jährige aus Hermannsburg (Kreis Celle) hatte eingeräumt, am Ostermontag des vergangenen Jahres seine vier minderjährigen Kinder nach Ägypten verschleppt zu haben. Er gilt als christlicher Fundamentalist und begründet die Tat mit seinem Glauben. Der Mann steht wegen Verschleppung vor Gericht.
Kurz nachdem seiner von ihm getrennt lebenden Frau das alleinige Sorgerecht zugesprochen worden war, hatte der Angeklagte die Kinder unter dem Vorwand eines Ausflugs abgeholt. Die Polizei spürte ihn erst im September auf. An diesem Donnerstag wird das Urteil erwartet. (dpa)


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