Friedland (wk). Das Land Niedersachsen will künftig im Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen noch mehr Asylbewerber unterbringen als bislang. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Plätze nach Angaben des Innenministeriums in Hannover von derzeit 350 auf 500 erhöht werden. Eine weitere Erhöhung der Kapazität ist dann nicht mehr vorgesehen. Weil seit Jahren immer weniger deutschstämmige Aussiedler kommen, dient das Grenzdurchgangslager seit 2011 auch als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. Seither werde die Aufnahmekapazität schrittweise ausgebaut, sagte eine Ministeriumssprecherin gestern in Hannover. Im vergangenen Jahr wurden in Friedland 1296 Asylsuchende registriert. Die meisten davon kamen aus Afghanistan, Irak, Syrien und der Türkei. Asylbewerber bleiben üblicherweise mehrere Monate im Lager.


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