Wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mitteilte, sind ausschließlich Gemeinden mit weniger als 10000 Einwohnern betroffen. Dort soll jetzt die korrekte Einwohnerzahl ermittelt werden. "Das ist eine seit Langem geplante Maßnahme, um die Qualität der erhobenen Daten zusätzlich zu sichern", sagte ein Sprecher des Amtes. Dabei würden nur wenige Fragen gestellt. Die beim Zensus erhobenen Zahlen weichen unter anderem von den offiziellen ab, weil etwa Kinder oft noch mit erstem Wohnsitz bei den Eltern gemeldet sind, obwohl sie zum Beispiel in einer anderen Stadt studieren. In Nordrhein-Westfalen und Berlin-Brandenburg haben die Befragungen bereits begonnen. In Niedersachsen werde nächste Woche gestartet, sagte Jan Scharf, Sprecher der Pressestelle Zensus in Hannover. Rund 30000 Anschriften müssten die Volkszähler in niedersächsischen Kommunen abarbeiten.


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