"Im Landkreis Osterholz sind die Beschäftigten in fünf Märkten von der Insolvenz betroffen. Sie haben zusammen mit mehr als 30000 Kolleginnen und Kollegen ein Recht darauf, mitzubestimmen, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll", heißt es in einer Stellungnahme des Kreisverbandes Osterholz. Firmeninhaber Anton Schlecker und die Lieferanten dürften nicht allein über die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze entscheiden.
"Die Politik darf das nicht zulassen", sieht Bundestagsabgeordneter Herbert Behrens die Politik gefordert. Die Haltung der Bundesregierung, sich nicht in das Insolvenzverfahren einzumischen, hält der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete der Linken für "grundfalsch".
Zur Rettung der Arbeitsplätze sollten der Schlecker-Firmenchef, die Lieferanten, aber auch andere Einzelhandelsketten herangezogen werden, meint Behrens. "Sie waren die Profiteure des ungezügelten Wettbewerbs der vergangenen Jahre." Die Leidtragenden des Wettbewerbs seien auch bisher schon die Beschäftigten gewesen, deren Löhne gesenkt oder deren Arbeitsplätze abgebaut worden seien. Jetzt drohten sie ganz verloren zu gehen.



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