Nach Aussage von Behrens seien im Durchschnitt in Deutschland zwar rund 70 Prozent der Haushalte mit einer Übertragungsrate von mindestens zwei Megabit pro Sekunde ans Internet angeschlossen, 20 Prozent der Haushalte könnten gar mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde über VDSL-Technik surfen, aber: "Bei uns auf dem Land haben wir diese Werte noch nicht erreicht. Wir müssen also den Breitbandausbau vorantreiben." Schließlich sei ein leistungsfähiges Breitbandnetz Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe, wie sie sagt.
Von der Landesregierung will Behrens daher nun unter anderem erfahren, wie gut der Landkreis mit Breitband versorgt ist, wie sich die Lage prozentual und in Übertragungsraten darstellt. Sie interessiert sich für die verwendete Technik, für die noch existierenden Lücken und wie diese geschlossen werden sollen. "Ich möchte eine klare Antwort der Landesregierung auf die Frage, wie und mit welchen Mitteln die Kommunen im Landkreis Osterholz beim weiteren Breitbandausbau unterstützt werden sollen."
Die Landtagsabgeordnete weist darauf hin, dass man sich angesichts der geänderten Förderbedingungen, die die EU ab 2014 für das Elbe-Weser-Dreieck anlegt, nicht nur auf das Geld aus Brüssel verlassen könne. "Niedersachsen muss auch seine Hausaufgaben erledigen."



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