Hagen. Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Hagen veranstaltete seine Jahreshauptversammlung im Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuz in der Hagener Parkstraße.
"Der Seniorenbeirat besteht aktuell aus acht Mitgliedern", eröffnete der Beiratsvorsitzende Detlef Haese seinen Jahresrückblick. Seit der Herbstversammlung am 26. Oktober hat der Seniorenbeirat neben den monatlichen Klönschnacks und Spielenachmittagen auch zwei Tanznachmittage angeboten. Gerade diese sind gut besucht worden und hatten jeweils etwa 100 Teilnehmer.
"Auch für das Jahr 2012 bietet der Beirat ein buntes Programm für alle Senioren an", versprach Haese. So bleiben auch die beliebten Klönschnacks jeden ersten Freitag im Monat erhalten. Bei allen Veranstaltungen werden Vorträge und Informationen zu aktuellen Themen geboten. Auch die Reihe der Spielenachmittage am zweiten und vierten Donnerstag im Monat wird fortgesetzt. Am 20. März bereichert ein plattdeutscher Nachmittag das Jahresprogramm. Für die "reiselustigen" Mitglieder bietet der Beirat zwei Fahrten an. Eine Halbtagesfahrt führt am 25. April nach Loxstedt, die zweite Fahrt am 22. August hat die Lüneburger Heide zum Ziel. Beide Fahrten sind bereits ausgebucht.
Auf das vom Seniorenbeirat organisierte dritte Samtgemeindeturnier im Freiluftschach und Boulespiel wies Haese besonders hin. Dieses Turnier soll an den Wochenenden im Juni stattfinden. Details werden zeitgerecht bekannt gegeben. Der Seniorenbeirat hofft ebenfalls auf die Fortsetzung des Seniorennachmittags am Herbstmarkt. Hier hat Bürgermeister Leo Mahler bereits Zustimmung signalisiert. Erstmalig veranstaltet der Beirat in diesem Jahr Veranstaltungen in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde. Am 16. Oktober wird der Lichtbildervortrag "Us Land an der Küst" in der Mehrzweckhalle gezeigt. Ein Bingo-Nachmittag ist auf vielfachen Wunsch im Herbst in der Schützenhalle Hagen geplant. "Die Seniorinnen und Senioren der Samtgemeinde bleiben wachsam", versprach Haese und wies auf den demografischen Wandel hin. "Die Politik und die Verwaltung sollten die älteren Menschen nicht vergessen", forderte der Beiratsvorsitzende abschließend.
In einem Kurzbeitrag beleuchtete der Leiter des Pflegeheims, Peter Seuferling, die Vorgänge im Pflegebereich. Von der Ausbildung der Pflegekräfte, dem Fachkräftemangel bis zu dem neuen Entwurf der Pflegeversicherung reichten seine Ausführungen.
Diskussionsstoff bot erneut das Anrufsammeltaxi. Unter dem Punkt "Verschiedenes" äußerten einige Teilnehmer Kritik an der Verlässlichkeit des Mobilitätsangebots und der Preisgestaltung. Hier griff Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel in die Diskussion ein und zeigte sich über die Probleme informiert. "Wir stehen mit dem Betreiber in Kontakt und arbeiten an einer Detailverbesserung", erklärte die Bürgermeisterin den Gästen. Ein neuer Fahrplan kommt demnächst heraus. Auch das Thema "Einheitsgemeinde" wurde angeregt diskutiert. Detlef Haese beendete die Diskussion schließlich und dankte Verwaltung und Politik für die Teilnahme an der Seniorenversammlung.



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