Die Abfrage läuft noch bis Ende September und sie läuft folgendermaßen: "Wir haben einen Fragebogen mit insgesamt 20 Fragen hinten im Radgeber integriert", sagt Ralf Heinrich, Geschäftsführer des Weserkontor. Etwa 550 Rückläufer gab es bisher, also Radtouristen, die sich den Radgeber gekauft haben, den Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt haben. "Unsere Durchschnittsbewertung liegt bei 1,6", sagt Heinrich. Eine genaue Beurteilung der einzelnen Streckenabschnitte gebe es allerdings nicht - auch nicht für Weyhe. "Aber es gab ein paar Bemängelungen wegen des vielen Schotters, der zwischen dem Kieswerk und der Autobahnbrücke auf dem Radweg liegt", so Heinrich. Nach mehreren Gesprächen mit der Gemeinde sei man zur Übereinkunft gekommen, dass erst einmal nur grobe Mängel beseitigt werden. "Die richtige Lösung soll im nächsten Jahr kommen", so Heinrich.
Der Weser-Radweg liegt laut einer Mitgliederbefragung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) übrigens auf Rang drei der beliebtesten Touren in Deutschland - direkt hinter den Wegen an der Elbe und am Main. "Da wurden allerdings nur ADFC-Mitglieder befragt", gibt Heinrich zu bedenken - repräsentativ sei diese Umfrage daher nicht. Weyhes Bürgermeister Frank Lemmermann hofft derweil auf eine weitere Möglichkeit, um die Attraktivität der Weyher Etappen in Zukunft noch zu steigern: Movelo heißt das Zauberwort. Movelo, das ist die Firma, die bald die sogenannten E-Bikes in der Region Mittelweser anbieten will (wir berichteten). Los gehen soll es im kommenden Frühjahr, zurzeit sind die Kommunen dabei, die Stationen für die Akkuwechsel zu benennen.
In Syke hat das Kreismuseum nach Informationen dieser Zeitung ganz gute Karten; in der Gemeinde Weyhe ist im Moment noch kein Standort benannt. "Wirtschaftsförderer Dieter Helms ist noch in Gesprächen", sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik. Die Anforderungen an die Wechselstationen sind vor allem - lange Öffnungszeiten. "Und man sollte natürlich möglichst in irgendeiner Weise Einkünfte erzielen können", so Fahrland. Besonders geeignet neben Museen seien daher Gastronomiebetriebe.



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