Im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals im Nordwesten spielten er und seine fünf Mann starke Band in der Musikscheune. Die Band hatte sich im Frühjahr 2007 gegründet und spielt vor allem in Bluesclubs in Bremen. Mit Klassikern von B.B. King und Tom Waits, aber auch mit eigenen Arrangements heizten sie den etwa 80 Gästen ein. Die bluestypischen Improvisationen der einzelnen Musiker eroberten schnell die Herzen der Besucher. "Alle waren schwer begeistert. Leider waren dieses Mal eher weniger da, obwohl das Wetter ideal war", sagte Veranstaltungsleiter Kurt Grieme vom Muhlenhof. Am Platz des Konzerts kann es nicht gelegen haben. "Das ist ein so schöner Ort", sagte Torsten Rolfs begeistert und alle Musiker waren mit vollem Einsatz dabei. Der Sänger schreckte dabei auch nicht davor zurück, mit seiner Mundharmonika quer durch die Zuschauerreihen zu wandern. Die markigen Gitarren- und Saxophonklänge erfüllten die Scheune. Sämtliche Richtungen vom Chicago- bis zum Texas-Blues wurden
bedient. Die Band ließ sogar Anleihen des Motown-Sounds erklingen oder spielte tanzbare Rumba-Stücke. Das führte dazu, dass die Besucher nach und nach auch die Tanzfläche eroberten.
Mit anhaltendem Applaus für die Soli der einzelnen Musiker und nach den Stücken wurde das Konzert begleitet. Auch die Aufforderungen zum Mitsingen wurden beantwortet. Nach dreieinhalb Stunden Bluesmusik war das Konzert dann beendet - der Abend aber noch nicht. Denn im Garten des Muhlenhofs feierten die Besucher weiter.




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