Laut RWE Dea sollten zwar alle Grundstückseigentümer in Nähe der Lagerstättenwasserleitung über die Ergebnisse von Benzolmessungen informiert werden, eine öffentliche Bekanntgabe lehne der Konzern entgegen anderer Ankündigungen dagegen ab. Eine Sprecherin habe dafür Datenschutzgründe angeführt. Nun aber habe man erfahren, dass bereits ein Treffen aller Landbesitzer entlang der Leitung 951 für den 6. Februar geplant sei, so die Bürgerinitiative. Ihre Vertreter Thomas Vogel und Andreas Noltemeyer würden daran auf Einladung einiger Landwirte teilnehmen. Das nächste Gespräch mit der RWE Dea ist für den 28. Februar geplant.
Beim jüngsten Treffen ist nach Angaben der Bürgerinitiative ein neues Thema aufgegriffen worden: Die Schadstoffbelastung durch das Abfackeln des Gases an den Bohrplätzen. Dabei würden auch mitgeförderte Giftstoffe wie Benzol und Quecksilber verbrannt, so die Bürgerinitiative. Nach Aussage der RWE Dea seien dabei noch nie Luftmessungen durchgeführt worden, was die "No Fracking"-Aktivisten mit einem "ungläubigen Kopfschütteln" zur Kenntnis genommen hätten, zumal jetzt über eine "erhöhte Krebsrate im Umfeld der Erdgasförderung" spekuliert werde.



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