Die Samtgemeinde Tarmstedt ist in dieser Negativ-Statistik trauriger Spitzenreiter. Dort lebten am 30. Juni 2011 10814 Frauen, Männer und Kinder, 44 weniger als noch ein halbes Jahr zuvor. Höhere Verluste meldete nur die Stadt Bremervörde. Sowohl im Vergleich der Geburten mit den Todesfällen, als auch in der Bilanz der Zu- und Fortgezogenen bleibt ein Minus unter dem Strich.
Ausgeglichene Bilanzen haben lediglich Breddorf und Bülstedt vorzuweisen, der einzige Ort in der Samtgemeinde mit einem positiven Ergebnis ist Wilstedt. Auch dort gab es ein so genanntes Geburtendefizit - sieben Neugeborenen stehen 15 Todesfälle gegenüber - aber hier blieben anders als in den Nachbarorten die Wanderungsverluste aus: 51 Neubürger machten die Abgänge 33 bisherigen Wilstedtern mehr als wett und sorgten für ein Plus von immerhin zehn Einwohner.
Die prozentual höchsten Verluste waren in den Timke-Dörfern zu verzeichnen. Kirchtimke verlor 14 seiner ehemals exakt 1000 Einwohner. In Westertimke waren es neun von insgesamt 630, wobei es dort im ersten Halbjahr 2011 keine einzige Geburt zu verzeichnen gab.



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