Gastgeber für mehr als 150 Unternehmer und Forscher, Politiker und Verwaltungsleute ist die regionale Arbeitsgemeinschaft für Technologie, Innovation und Entwicklung (Artie), der die Wirtschaftsförderer aus vielen Städten, Kreisen und Kommunen des früheren Regierungsbezirks Lüneburg angehören. Dieses Netzwerk wird zu 96 Prozent von der Europäischen Union (EU) gefördert; es definiert den Wissens- und Technologietransfer als eine regionale Gemeinschaftsaufgabe.
Erklärtes Ziel der Artie-Mitglieder ist es, die Wettbewerbsfähigkeit gerade auch der kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu stärken. Diese Betriebe können sich dazu des Transferzentrums Elbe-Weser (TZEW) bedienen, das sich als neutraler Vermittler zwischen Wirtschaft und Wissenschaft versteht. Koordiniert wird Artie derzeit vom Osterholzer Kreishaus aus, und so erklärt es sich auch, dass die Kreisstadt jetzt zum Tagungsort für Fachleute und Interessierte auserkoren wurde.
Es ist die erste Zusammenkunft dieser Art; sie wird gegen 10.15 Uhr vom Staatssekretär des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums eröffnet. Bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf vier Arbeitsgruppen aufteilen, gibt es einige Impulsvorträge, so etwa von Beate Grajnert, die sich um die EU-Förderprogramme in Niedersachsen kümmert. Der Physik-Professor Johann Löhn von der Steinbeis-Hochschule Berlin hält um 11.15 Uhr den Hauptvortrag "Herausforderungen durch Strukturwandel".
In den vier Fachforen soll dann ab 14 Uhr getagt werden; dort geht es um die finanzielle Seite der Innovationsförderung und um Best-practice-Beispiele aus Unternehmenssicht, um Transferkonzepte mit Hilfe der Wirtschaftsförderer, Kammern und Hochschulen sowie um nachhaltigkeitsorientierte Projekte, die das Zeug zum "Innovationsmotor" haben. Die Ergebnisse sollen ab 16 Uhr zusammengetragen werden.
Parallel zum Kongress findet eine Unternehmensmesse statt, auf der sich innovative Betriebe präsentieren werden.
Interessierte erfahren Näheres im Internet unter der Internetadresse www.artie.eu; Anmeldungen sind als E-Mail-Anfrage an Andrea Emde unter emde@artie.eu zu richten.



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