| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die vier Besten des Europäischen Wettbewerbs messen sich nun mit den vier Gruppendritten der Champions-League. "Ein echtes Viertelfinale mit Hin- und Rückspiel", meinte Greber begeistert. Für sein Team muss allerdings auch dann nicht Schluss sein mit internationalem Tischtennis. Es lieferte gestern gegen Jekaterinenburg eine Partie auf "Weltklasseniveau" ab. Wie es sich für ein hochklassiges Spiel gehört, stand natürlich auch erst kurz vorm Ende der fünften und letzten Paarung fest, wer siegen würde. "Als Jens Lundqvist im vierten Satz mit 7:0 führte, habe ich an den Erfolg geglaubt", sagte Greber.
Lundquist gewinnt gegen Zhmudenko
Werder war als leichter Außenseiter in die Partie gegangen. Gegen die stark besetzten Russen konnte immer noch etwas schief gehen, doch die Bremer verhinderten dies dank einer guten Leistung von Lundqvist im entscheidenden Duell mit Yaroslav Zhmudenko. Im dritten Satz hatte der Gegner des Schweden noch mit 9:8 vorn gelegen, ehe Lundqvist drei Punkte in Folge gewann und ihm den Zahn zog.
Noch wichtiger als Bremens Nummer zwei war gestern jedoch Adrian Crisan. Er trat mit der Empfehlung von neun Liga-Siegen in Folge an und wurde seiner überragenden Form auch gestern wieder gerecht. Souverän, wie Crisan dank des Sieges über Zhmudenko zum ersten Mal den Ausgleich hergestellt hatte. Spektakulär gar, wie er den Koreaner Chol Guk Ri zum 2:2 in die Knie zwang. Den ersten Satz hatte der Penholder glatt mit 11:4 gewonnen. Doch Crisan stellte sich schnell ein auf seinen Gegner und lieferte sich von den rund 250 Zuschauern begeisternd gefeierte Ballwechsel. "Er ist unser Punktegarant und die große Säule", lobte Greber.
Mit Spannung erwarten der Manager und die Mannschaft nun den Gegner der kommenden Runde. Mitte Januar und Mitte März werden die Spiele ausgetragen, die dann ins Halbfinale führen könnten.






