| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Denn während Werder nun die Saison mit 32:12 Punkten beendet hat, muss der Konkurrent aus Heiligenrode (31:11) am Sonnabend noch ein Spiel absolvieren und könnte sich bereits mit einem Remis gegen den noch abstiegsgefährdeten TV Jahn Rehburg den begehrten zweiten Platz und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga sichern.
Eine erste Weichenstellung erfolgte bereits in den Doppelpartien. Die eingespielten Heiligenroder Paarungen Hubert/Kleinert und Puls/Schneider (je zehn Einsätze) sorgten für eine 2:0-Führung der Gäste und bauten ihre imposante Doppelbilanz in der Rückrunde auf 17:3 aus. Zum Vergleich: Werder, das allein in der zweiten Halbserie sieben verschiedene Paarungen aufbot, steht hier mit einer 9:13-Bilanz zu Buche. "Uns hat am Ende ein Punkt im Doppel gefehlt", haderte Mannschaftsführerin Birte Grensemann vor allem mit der sehr knapp verlorenen Partie des Duos Maier/Curic.
In den Einzeln lagen die Vorteile dann allerdings bei den Gastgeberinnen. Werders Spitzenspielerin Julia Maier, die ihre drei Matches allesamt gewann, Jennifer Bienert und Marija Curic sorgten für eine 3:2-Führung, ehe ein weiteres Schlüsselspiel folgte. Die in den Einzeln für Grensemann aufgebotene Thao Ha, die am Vormittag noch eine Abiklausur geschrieben hatte, gewann gegen Nele Puls den ersten Satz, musste sich dann aber trotz Führungen in allen weiteren Sätzen am Ende mit 9:11, 12:14 und 13:15 knapp geschlagen geben.
Nach der ersten Einzelrunde stand es somit 3:3, nach der zweiten durch Einzelerfolge von Maier und Thao Ha 5:5. In der abschließenden Überkreuzrunde blieben Überraschungen aus: Die Top-Spielerinnen setzten sich jeweils in drei Sätzen durch, das 7:7 war perfekt. Ein Resultat, das auf beiden Seiten keine Freude auslöste. "Wir hätten natürlich lieber gewonnen", sagte Heiligenrodes Spitzenspielerin Denise Kleinert. "Denn jetzt haben wir gegen Rehburg richtig Druck. Das wird noch mal ein heißer Ritt." Und eben darauf sowie einen möglichen Heiligenroder Ausrutscher muss der SV Werder nun hoffen...






