| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Das konnte man wohl sagen: Der Auftakt gegen den FC Porto verlief angesichts der 0:2-Niederlage alles andere als positiv. Nachdem gegen Schalke 04 ein 1:1-Remis herausgesprungen war, schien die Finalteilnahme in weite Ferne gerückt. Der 5:1-Erfolg über den Nachwuchs von Manchester City löste den Knoten jedoch endgültig, Werder zog ins Halbfinale gegen Benfica Lissabon ein. Das dominierte der Gegner aus Portugal - am Ende Dritter - zwar, doch die Bremer waren effektiver. Zwei Minuten vor dem Ende sicherte der Treffer von Christos Alpanis die Endspielteilnahme.
Im Finale war Werder in einer wahren Wasserschlacht erneut auch ein bisschen mit Fortuna im Bunde: Zwei Mal scheiterten die Dortmunder am Pfosten des Bremer Tores. Nachdem der BVB Patrick Chwiendacz' frühe Führung gedreht hatte, besorgte Oliver Ihnken den 2:2-Ausgleich in der regulären Spielzeit von lediglich 80 Minuten. Im Elfmeterschießen versenkte Werders Reinecke den entscheidenden Versuch, während die Dortmunder zwei weitere Male am Gehäuse scheiterten. Auf Tom Neukam kam es also in diesen Szenen nicht an. Ansonsten lieferte der Bremer Keeper starke Leistungen, die ihm die Wahl zum besten Torhüter einbrachten.






