| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Gegen die Berliner war es einer dieser "gebrauchten Tag", der den Dockers angedreht worden war. Ohnehin fehlten mit Phillip Stalling, Sergej Yatzenka und dem zuletzt überragend aufspielenden Nico Burmann wichtige Schlagleute. Dazu kam ein völliger Blackout im dritten Inning des ersten Spiels, in dem den Berlinern eine unglaubliche 14:0-Serie gelang. "Hendrik Freiheit kam überhaupt nicht ins Spiel, zudem landete beim Gegner plötzlich jeder Ball dort, wo keiner von uns stand", berichtete Dockers-Coach Ronald Kieschnick.
Dennoch gab es ein Highlight aus Bremer Sicht: Christian Bruhn gelang ein Homerun, nachdem er den Ball bis auf die benachbarte Beachvolleyballanlage geschlagen hatte. "So etwas haben wir bei uns auf der Anlage überhaupt noch nicht gesehen", war auch Kieschnick völlig beeindruckt von dieser außergewöhnlichen Leistung. Am deutlichen Endstand änderte das aber nichts.
Spiel zwei verlief dann zunächst ausgeglichener. Thorsten Beckmann pitchte komplett durch. "Eine tolle Leistung", lobte der Dockers-Trainer, der allerdings mit seiner Defensive nicht immer einverstanden war. 4:4 stand es nach vier Innings. Dann kam bei den Berlinern allerdings ein US-amerikanerischer Pitcher aufs Feld, der sämtliche Dockers-Batter innerhalb kürzester Zeit ins Aus beförderte. "Das ist bitter, denn im Prinzip hat man bei solchen Spielern immer nur vier Innings Zeit, um zu punkten", sagte Kieschnick. Am Ende reichte es somit auch in Spiel zwei nur zu einem 4:7. "Schnell abhaken und nach vorne schauen", zog der Dockers-Coach einen Schlussstrich unter diesen misslungenen Tag.
BTV 1877 Dockers: Jörg Peplies, Ingo Eichberger, Christian Bruhn, Sebastian Bruhn, Thorsten Beckmann, Hendrik Freiheit, Andreas Behnke, Travis Meador, Kyle Lewis, Yannick Bujalla, Alexander Pfennigstorf, Ronald Kieschnick.






