| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Diese Unruhe schien nicht ganz unbegründet, wären die Dockers mit zwei Siegen der Lüneburger doch noch ans Tabellenende gerutscht. Mit Sieg und Niederlage nehmen die Bremer in dieser enorm ausgeglichenen Liga zurzeit aber den guten dritten Tabellenplatz ein. Allerdings stehen für die Konkurrenz aber noch einige Nachholspiele auf dem Programm, die das Tabellenbild durchaus noch verändern könnten.
In Lüneburg sorgte die allgemeine Verunsicherung der Bremen Dockers zunächst für eine komfortable Führung der Gastgeber. Erst im fünften Inning platzte bei den Baseballern der BTV von 1877 der Knoten. Die Bremer übernahmen sogar zwischenzeitlich die Führung, verschenkten einen durchaus möglichen Sieg danach allerdings auch wieder überaus leichtfertig.
Diese knappe Niederlage hatte jedoch positive Folgen, denn im zweiten Aufeinandertreffen wollten die Bremer einen erneuten Fehlstart selbstverständlich vermeiden, was ihnen mit einem Homerun von Kyle Lewis auch bemerkenswert gut gelang. Sehr zur Freude von Roland Kieschnick: "Wir sind sofort gut reingekommen und haben sofort die nötigen Hits gelandet. Ganz im Gegensatz zum ersten Spiel, in dem wir doch phasenweise noch wie die Anfänger geschlagen haben."
Wesentlich konzentrierter
Nach dem 1:0 im ersten Inning zogen die Dockers über 6:0 zum 10:0-Zwischenstandim vierten Inning auf und davon. Dabei präsentierten sie sich weitaus bissiger und konzentrierter als in der ersten Partie. Dafür sorgten unter anderem Pitcher Hendrik Freiheit, oder Thorsten Beckmann, der den Ball auch einmal über den Zaun drosch.
Eine gute Leistung lieferte aber auch Yannick Bujalla auf der für ihn ungewohnten zentralen Position des Short Stop ab. Die musste Bujalla notgedrungen übernehmen, da der erstligaerfahrene Sergej Yatzenka nicht zur Verfügung stand.
Klar, dass die Dockers letztlich dann doch zufrieden die Heimreise antraten. Zwei Wochen lang werden die Baseballer jetzt noch trainieren, dann ist die Saison endgültig beendet.
Nach dieser wichtigen Regenerationspause geht es dann ab November wieder in die Halle. "Dort werden wir dann ein neues Team aufbauen und die Grundlagen für die nächste Serie legen, die dann im März 2013 beginnen wird", sagt Roland Kieschnick.






