| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
In die gleiche Kerbe schlug auch sein Gegenüber Spencer Ryan: "Wir haben im Sturm einfach zu wenig gezeigt, was sicherlich auch daran lag, dass unsere Bank zu dünn besetzt war. Das hat viel Kraft gekostet, was letztlich den verdienten Sieg von 1860 nicht schmälern soll."
Moderate Töne nach einem intensiv geführten, aber keinesfalls unfairen Derby. Auch wenn sich Unioner Martin Garcia Blumentritt eine Kopfverletzung zuzog, die mit sieben Stichen genäht werden musste. Klar, dass er seiner Mannschaft fehlte. Bis zum 12:12 verlief die Partie sehr ausgeglichen. Die letzten zehn Minuten der Partie gehörten 1860. Aber erst als Aaron Bishell, der bis dato in der Abwehr geglänzt hatte, wegen gefährlichen Spiels vom Feld musste.
Das kompaktere Spiel, mit dem Union den Gästen den Rhythmus aufzwingen konnte, geriet gegen das offene, schnelle Auftreten von Bremnen 1860 mehr und mehr ins Hintertreffen. Davon profitierten die Gäste, bei denen Daniel Selling mit einem enormen Laufpensum glänzte. Er krönte seine Leistung mit einem Versuch. Für Bremen 1860 punkteten weiter Göran Werner, Steffen Kleemiß und Jason Edwards, zudem schafften Werner und Kristoffer Barth jeweils Erhöhungen.






