| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
An Jennifer Bienert lag es jedenfalls nicht, dass nicht doch mehr dabei heraussprang. Die Elftklässlerin lieferte erneut eine klasse Leistung ab, gewann ihre drei Einzel und sorgte somit fast im Alleingang für die Bremer Punkte. Einen Zähler steuerte aber auch Thao Ha bei, die sich gegen Svenja Geyer nach hartem Kampf mit 3:2 durchsetzte. Eine schweren Stand hatte insbesondere Marija Curic, die für die wegen wichtiger Klausurvorbereitungen fehlende Julia Maier ins obere Paarkreuz rutschte. Nicht belohnt wurde Curic für ihre engagierte Leistung gegen Hannovers Nummer zwei, Xin Draskovic, der sie 2:3 unterlag, während sie gegen die Nummer eins, Kristina Jeske, beim 0:3 chancenlos blieb.
Besonders hart ging Mannschaftsführerin Birte Grensemann mit sich selbst ins Gericht: "Es lief für mich einfach katastrophal. Ich habe es nicht mehr geschafft, mein Spiel durchzubringen." So ging Grensemann sowohl gegen die Nummer drei der Hannoveranerinnen, Jessica Böhm, trotz einer 5:0-Führung im vierten Satz als Verliererin vom Tisch. Ebenso erging es ihr gegen die Nummer vier, Svenja Geyer, der sie nach fünf Sätzen knapp mit 2:3 unterlag.
In der anstehenden Spielpause wollen die Werderanerinnen jetzt erst einmal neue Kraft schöpfen, um die eigene Bilanz danach wieder in Bestbesetzung aufzupolieren. Sowohl am 22. Oktober (SV Wissingen) und am 29. Oktober (TSV Hollen) empfangen die Bremerinnen einen Aufsteiger. "Da werden wir dann wohl die Punkte bei uns lassen", hofft Birte Grensemann.






