| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Wir haben unser Potenzial gleich zu Beginn des Spiels gezeigt, da ist noch Luft nach oben", erklärte Kapitän Alexander Einfinger. Die 1860er gingen mutig in die Partie und spielten mit viel Köpfchen. Die Göttinger hatten auf der Position des Mittelblocks einen so starken Spieler, dass es Punktgewinne zumeist mit longline geschlagenen Bällen gab. 1860-Außenangreifer Leander Wichel glänzte in der Annahme und zeigte auch im Angriff ein starkes Spiel.
Unglücklicherweise ging es in den folgenden Sätzen nicht so weiter. Die Göttinger drehten den Spieß um und nahmen die Partie in die Hand. In Satz drei keimte noch einmal Hoffnung auf, denn die Bremer gingen mit 15:11 in Führung und bauten sie sogar auf 19:11 aus. "Dann haben wir zu hektisch und kopflos agiert", erklärte der Coach das knappe 23:25.
Im vierten Durchgang hatte die Gäste der Mut verlassen. Gronert drückte es drastischer aus: "Bei den letzten zehn Bällen waren wir quasi nicht mehr auf dem Feld." Ihre mannschaftliche Geschlossenheit macht den Bremern trotzdem Mut fürs Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den TuS Aschen-Strang. Einfinger ist sicher, dass ein Sieg aufs Konto von Bremen 1860 gehen wird.
Bremen 1860: Einfinger, Sven Gronert, Schönung, Wichel, Döring, Klose, Witt, Möllers, Lentz, Mallon






