| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Für Kamal Achanta ist die Partie der dritten Runde - die Bremer hatten zuvor zwei Freilose - ein ganz besonderes Spiel: Werders indischer Neuzugang trat in seinen ersten vier Jahren in Europa für San Sebastian an den Tisch. Zwei Jahre spielte er noch mit Shiwei Dong, der Nummer eins bei den Spaniern; 2008 feierte Achanta mit San Sebastian den Gewinn der Meisterschaft.
Werders zweiter Neuzugang, Constantin Cioti, traf während seines Spanien-Gastspiels in der Vorsaison auf Dong und lieferte Trainer Tamas nun Informationen. Allerdings dürfte Cioti heute wohl nur zusehen - eine Magen-Darm-Grippe warf ihn in dieser Woche aus der Bahn. Doch mit Adrian Crisan, Achanta und einem Jens Lundqvist, der am Dienstag im Final-Hinspiel der European Nations League beim 3:2- Sieg der schwedischen Nationalmannschaft über Deutschland zwei Punkte für sein Team einfuhr, sind die Werderaner bestens besetzt und gelten als Favorit.
"Nach unserem ersten Liga-Erfolg haben wir am Dienstag beim Training in ganz andere Gesichter geschaut", sagt Teamchef Sascha Greber zufrieden. Der Druck nach vier Niederlagen in der Bundesliga hatte schwer auf den Akteuren gelastet - und war mit dem 3:0 in Herne wie Ballast abgefallen. Die Entscheidung über den Einzug in die nächste Runde fällt übrigens schon heute: Erst wenn die vier Dritten der aktuellen Champions-League-Gruppen Anfang 2012 in den ETTU-Cup eingreifen, wird es Hin- und Rückspiele geben.






