| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Bis es allerdings soweit war, mussten die Werderanerinnen aber erst einmal den Ausfall von Marija Curic verkraften, die wegen einer Halsentzündung kurzfristig absagen musste. Für sie sprang Thao Ha ein, die an diesem Tag eigentlich aussetzen sollte.
Eine ganz besondere Rolle sah das Jahresausklangs-Drehbuch allerdings für Birte Grensemann vor. Nach verheißungsvollem Start und einer ungewohnten 2:0-Führung aus den Doppeln sowie einem zwischenzeitlichen 4:1- und 6:2-Vorsprung hatte Oldendorf II zunächst auf 6:6 ausgeglichen, bevor Jennifer Bienert Werder wieder mit 7:6 nach vorne brachte.
Ausgerechnet das letzte Spiel des Tages von Birte Grensemann sollte also darüber entscheiden, ob Werder mit einem Sieg oder einem Unentschieden in die Spielpause gehen sollte. Doch die Mannschaftsführerin behielt die Nerven. "Wir wussten, dass Oldendorf mit zwei Abwehrspezialistinnen spielen würde, und die liegen mir nun einmal ganz gut", erklärte Birte Grensemann. Dies unterstrich Werders Nummer vier auch bei ihrem letztlich ungefährdeten 3:1-Sieg gegen Oldendorfs Nummer zwei, Rica Henschen - die anschließende Abschlussfeier war gerettet.
Und nicht nur die. Auch der bisherige Saisonverlauf gibt keinen Anlass zum Klagen. Zurzeit belegen die Bremerinnen mit 10:8 Punkten den vierten Tabellenplatz. "Damit sind wir bislang natürlich sehr zufrieden", freute sich Birte Grensemann.






