| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Den hätten Adrian Crisan und Co. bereitwillig ertragen - wenn zumindest irgendetwas Zählbares dabei herausgesprungen wäre. Das Ungemach begann bereits am späten Freitagabend, als sich die Bremer, wie berichtet, mit einer 1:3-Niederlage beim französischen Vertreter La Vaillante Sports Angers TT doch sehr überraschend aus dem europäischen ETTU-Cup verabschiedeten. Entsprechend zerknirscht, aber mindestens genauso motiviert, ging es gestern in der Bundesliga zum absoluten Topfavoriten 1. FC Saarbrücken. Doch auch dort zerplatzten die Hoffnungen auf einen versöhnlichen Jahresausklang, denn deutlich mit 0:3 musste sich Werder geschlagen geben.
"Wir wussten natürlich, dass wir absolut am oberen Limit spielen mussten, um überhaupt eine kleine Chance zu haben", sagte Tamas. Die Saarbrückener, gerade ausgezeichnet als Mannschaft des Jahres im Saarland, unterstrich jedoch eindrucksvoll, warum sie zurzeit das alles überragende Team der Bundesliga stellen. "Das Selbstvertrauen ist dabei entscheidend. Damit haben sie auch gegen uns alle entscheidenden Momente und kniffligen Spielsituationen ohne Probleme gemeistert", erklärt der SVW-Trainer.
Genau dieses Selbstvertrauen war den Bremern am Freitagabend in Frankreich abhanden gekommen. Und so konnten sie auch nur reagieren, statt ihre Gastgeber wie erhofft, unter Druck zu setzen. Lediglich dem Schweden Jens Lundqvist war es vorbehalten, den einzigen Satzgewinn für die Bremer zu verbuchen. Mit 1:3 musste er sich dem diesmal an Position zwei spielenden Saarbrücker Topspieler Bastian Steger geschlagen geben.
"Wir können jetzt nur nach vorne gucken", sagt Cristian Tamas. Und so beginnt das Training nach der kurzen Weihnachtspause wieder am 27. Dezember. "Wir wollen diese Zeit intensiv nutzen, um stabil in die Rückrunde zu starten". Die beginnt am 6. Dezember gegen Ochsenhausen bei den "Final-Four" und geht zwei Tage später mit dem Spiel in Frickenhausen in der Bundesliga weiter. Und mit dem nötigen Selbstvertrauen könnte dieses verlängerte Wochenende dann wieder zu denen gehören, an die sich die Bremer gerne erinnern.
Die Ergebnisse:
Monteiro – Crisan 3:0 (11:5, 11:08, 11:9)
Steger – Lundqvist 3:1 (11:7, 11:6, 7:11,11:9)
Tokic – Achanta 3:0 (11:9, 11:4, 11:4)






