| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Vor 3000 Zuschauern hatte sich seine Mannschaft zuvor verdientermaßen mit 3:1 gegen den Bundesliga-Konkurrenten TTF Ochsenhausen durchgesetzt. Nach einem enttäuschenden Jahresausklang mit Niederlagen im Europapokal und in der Bundesliga präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Cristian Tamas im Viertelfinale des "Final-Eight" in Stuttgart wieder von ihrer besten Seite und setzte sich gegen die TTF Ochsenhausen mit 3:1 durch. Damit treffen die Bremer heute um 13 Uhr im Halbfinale auf den absoluten Topfavoriten 1. FC Saarbrücken. Der ungeschlagene Bundesliga-Spitzenreiter setzte sich im Schlagerspiel gegen die ohne den Rekord-Europameister Timo Boll angetretene Borussia Düsseldorf mit 3:1 durch. Das zweite Halbfinale bestreitet der TTC RS Fulda gegen den SV Plüderhausen, der gegen den Zweitligisten TTC Frickenhausen II mit 3:1 gewann.
Gestern konnten sich die Bremer vor allem auf ihre Nummer eins, Adrian Crisan, verlassen. Mit zwei Siegen führte er seine Mannschaft souverän durch dieses Viertelfinale. Dabei war Crisan in den vorausgegangenen Partien zum Jahresende die Verunsicherung noch deutlich anzumerken. "Seit sieben Jahren gehört Adrian zu den Topspielern der Bundesliga. Jetzt muss er mit einer 6:9-Bilanz klarkommen. Das ist nicht so einfach", sagte Werder-Teamchef Sascha Greber.
Gestern war jedoch wieder der Adrian Crisan am Tisch, den die Bremer brauchen, um in der Bundesliga wieder den Anschluss herzustellen. "Da hat er wieder aggressiv und mit Druck nach vorn gespielt", freute sich Cristian Tamas. Zum heimlichen Matchwinner avancierte gestern allerdings Constantin Cioti, der das vorentscheidende 2:1 holte. Der 28-Jährige zeigte bereits das ganze Jahr über eine Topleistung im Training "und war endlich einmal dran", wie Tamas betonte. Mit seiner starken Leistung drängt sich Cioti auch für das heutige Halbfinale gegen Saarbrücken auf. "Wir müssen uns gegen den Topfavoriten etwas einfallen lassen", sagt auch Sascha Greber. Und das sieht ganz nach einem erneuten Einsatz von Constantin Cioti aus.






