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Die für Düsseldorfer Verhältnisse bescheidene bisherige Ausbeute hat einen einfachen Grund: Verletzungspech. Am schlimmsten hatte es Christian Süß erwischt, neben Patrick Baum und Timo Boll der dritte deutsche Nationalspieler in Reihen der Borussia. Süß bestritt in der laufenden Saison erst drei Bundesliga-Partien und gestern in Budapest bei den Ungarn Open seine erste internationale Bewährungsprobe nach langwieriger Knieverletzung. Wie Süß, schied auch der Werderaner Kamal Achanta (4:3-Auftaktsieg gegen den Engländer Paul Drinkhall) in Runde zwei aus. Achantas Teamgefährte Adrian Crisan dagegen besiegte nach dem 4:0 über den Tschechen Antonin Gavlas den Hongkong-Chinesen Leung Chu Yan mit 4:2 und steht heute unter den besten 16.
"Wir haben keine Ahnung, wer gegen uns für Düsseldorf auflaufen wird", sagte Werders Teamchef Sascha Greber gestern mit Blick auf das Schlagerspiel am Sonntag um 15 Uhr in der Halle Hermine-Berthold-Straße. Timo Boll jedenfalls steht für die Liga zur Verfügung - er verzichtete auf den Start in Budapest. Nach zuletzt zwei Siegen in der Liga in Frickenhausen und in Grenzau sowie überzeugenden Pokal-Auftritten ist die Stimmung im Werder-Lager bestens, neben Crisan und Achanta sind auch Jens Lundqvist und Constantin Cioti in Topverfassung. "Wir werden erst kurzfristig entscheiden, wer bei uns spielt", sagte Greber, der gegen den Deutschen Meister und Champions-League-Sieger eine volle Halle erwartet. Karten seien aber, so der Teamchef, am Sonntag noch zu haben.






