| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Allerdings irritiert der Zusatz Mitaufsteiger schon etwas, denn zurzeit trennen die beiden Neulinge satte zehn Punkte. Die "Giants" aus Gladbeck haben bereits sechs Siege auf dem Konto, darunter nach dem jüngsten erstaunlichen 3:1 bereits zwei Erfolge gegen den einstigen Meisterschafts-Mitfavoriten SCU Emlichheim.
Es dürfte also nicht leicht werden für die Mannschaft von Trainer Gert Stürmer, den Hoffnungen auch Taten folgen zu lassen. "In den Aufstiegsspielen bei uns hatte sich Gladbeck noch überragend stark präsentiert, schwächelte zwischenzeitlich zwar ein wenig, hat uns mit dem Sieg über Emlichheim aber schon ein wenig geschockt", weiß Stürmer um die Schwere der Aufgabe.
Das herausragende Niveau der Aufstiegsrunde im Mai 2011 konnten die Gladbeckerinnen zwar nicht halten, verstärkten sich aber mit einigen erstligaerfahrenen Spielerinnen wie Jil Döhnert, Esther Stahl (zurzeit verletzt) und vorrübergehend Johanna Paetz.
Es bleibt also schwierig für die Hornerinnen. Daran ändert auch nicht, dass Gladbecks Trainer Waldemar Zaleski seine Mannschaft warnt: "Eiche Horn ist eine solide, kämpferische Mannschaft, die zu Widerstand fähig ist." Das bewiesen die Hornerinnen auch im Hinspiel, in dem sie sich mit dem 1:3 achtbar aus der Affäre zogen - wieder einmal. "Wir waren absolut auf Augenhöhe und hätten auch gewinnen können, wenn wir nur an uns selber geglaubt hätten", berichtete Eiche-Trainer Christian Zeyfang damals. Doch diesmal scheinen die Bremerinnen sich weiter entwickelt zu haben. Achtungserfolge wie die Satzgewinne gegen Rudow Berlin und Prenzlauer Berg dokumentieren dies - das Selbstvertrauen stieg mit jedem Satzgewinn..
Gerade richtig also, um im ersten Heimspiel seit sechs Wochen die Mission "Revanche" anzugehen. "Solch ein Sieg ist absolut überfällig. Wir müssen uns jetzt auch einmal belohnen", sagt Gert Stürmer. Basis des Erfolges muss dabei das schnelle, variable Spiel sein, denn mit einer herausragenden durchschlagskräftigen Außenangreiferin, die Punkte garantiert, können die Hornerinnen nicht aufwarten. Um ihr vielversprechendes und temporeiche Spiel durchzuziehen, muss aber die Annahme, der erste Pass, stabil bleiben. "Gladbeck hat extrem starke Aufschläge, darum haben wir uns in diesem Bereich für unsere Verhältnisse außerordentlich intensiv vorbereitet", sagt Stürmer.
Verzichten müssen die Hornerinnen aller Voraussicht nach auf Marta Gorniak. Die Diagonalangreiferin entwickelte sich im Saisonverlauf insbesondere durch ihre starken Aufschläge zu einer sicheren Punktelieferantin, plagt sich aber zurzeit mit einer Übermüdung im Fußgelenk herum.






