| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Nach einem holprigen Start ist der Bremen-Liga-Aufsteiger als Tabellenzwölfter auf einem guten Weg, die Liga zu halten. Aber woran liegt es dann, dass Udo Klöpping, der den TSV vor sechs Jahren in der Bezirksliga übernommen hatte, bald seinen Hut nimmt?
"Der Zeitaufwand ist einfach zu groß", sagt der 48-Jährige und meint damit nicht etwa das Amt als Coach. Es geht vielmehr um den Beruf. Als Personalchef eines der größten deutschen Logistikunternehmen war er ohnehin schon stark eingebunden. Nun wurde sein Verantwortungsbereich weiter vergrößert. Bereits in der Hinrunde hatte der Trainer schon mal gefehlt und war dafür - hinter vorgehaltener Hand - kritisiert worden. "Ich habe sechs Trainingseinheiten und ein Spiel verpasst", räumt Klöpping ein.
Auch Co-Trainer Koppe hört auf
Da das berufliche Engagement weiter verstärkt wird, lag ein Schlussstrich auf der Hand. Dem wird sich Co-Trainer Willi Koppe, ebenfalls beruflich bedingt, anschließen. Gemeinsam mit seinem Assistenten arbeitete Udo Klöpping in den vergangenen Wochen allerdings noch am Kader: Mit den Zugängen von Torhüter Björn Sölter (TB Uphusen), Khaiss Sultani (TuS Schwachhausen) und Marvin Bergmann (TSV Hasenbüren) ist der TS Woltmershausen zukünftig breiter aufgestellt. "Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt, und der wird auch geschafft", sagt Udo Klöpping.
Im kommenden Sommer übergebe er seinem Nachfolger dann "eine intakte Mannschaft". Da wird sich Paulo Pereira freuen, der auf Udo Klöpping folgt. Erst im Dezember trat Pereira als Trainer des Bezirksligisten BSC Hastedt zurück. Vor Jahren saß Paulo Pereira schon auf der Bank diverser TSW-Jugendmannschaften. Zudem spielt er bereits in der alten Herren der Woltmershauser. "Eine gute Wahl", findet Udo Klöpping, und auch das mag man ihm glauben.






