| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Vor der Partie wäre Hinrichs vielleicht sogar zufrieden gewesen mit einem knappen 71:72. Immerhin war Quakenbrück als Tabellenvierter und aussichtsreicher Kandidat im Meisterschaftskampf in die Halle am Baumschulenweg gekommen. Und als die Gäste bereits nach wenigen Minuten deutlich führten, da hatte Hinrichs gar "Angst, dass wir wieder richtig untergehen." Doch sein Team wachte rechtzeitig auf und glich relativ zügig wieder aus. Fortan konnte sich keine Mannschaft mit mehr als vier Punkten absetzen. 18:15 führte Quakenbrück nach dem ersten Viertel, 37:36 zur Halbzeit.
Die eher kleingewachsenen, dafür aber äußerst beweglichen Gäste versuchten ihr Glück fast die komplette Spielzeit von den Außenpositionen - am Ende war das auch der Schlüssel zum Erfolg. Sage und schreibe zwölf Dreier versenkten die Quakenbrücker. "Das war für uns praktisch nicht zu verteidigen", sagte Hinrichs, der nach drei Minuten auch noch auf den an der Wade verletzten Jens Bartnik verzichten musste und dem somit nur noch Christian Dieckhöfer und Hauke Kröning als große Spieler zur Verfügung standen. Besonders Kröning (20 Punkte) machte aber ein richtig gutes Spiel, ähnlich wie auch der starke Nils Wassenaar (12).
Doch auch die beiden konnten das Dilemma der letzten Minute nicht verhindern. Mit vier Punkten waren die Gastgeber zwischenzeitlich in Führung gegangen und bekamen in den letzten 60 Sekunden dann auch noch drei Freiwürfe zugesprochen. Doch nur ein einziger davon fand sein Ziel - zu wenig um den Sieg am Ende festzuhalten.
1860 Bremen II: Alex (2), Bartnick (2), Dieckhöfer (14), Kreis (8), Kröning (20), Kunze (10), Rönner (1), Schlenker (2), Wassenaar (12)






