Zweitliga-Kegeln

 - 02.02.2012

Störtebeker gewinnt zumindest Rückspiel gegen Cuxhaven

Von Wolfgang Merdes
Bremen. Für die Sportkegler des KSC Störtebeker I und des KSC Carat aus Bremen war das Bundesligawochenende in Brunsbüttel und Cuxhaven mit Niederlagen gepflastert. Nur das Rückspiel der "Seeräuber" in Bremen gegen die KSG aus Cuxhaven brachte einen deutlichen Sieg, den Zusatzpunkt nahmen die Niedersachsen mit.
Die Störtebeker: Manfred Thoden, Heiko Blank, Ingo Behrens und Martin Schnittker (hinten), Michel Campendo, Holger Haase und Dennis Krol (vorne)
Die Störtebeker: Manfred Thoden, Heiko Blank, Ingo Behrens und Martin Schnittker (hinten), Michel Campendo, Holger Haase und Dennis Krol (vorne)

Am ersten Spieltag in Cuxhaven hatten die Bremer gegen die mannschaftlich geschlossenere KSG trotz guter Hölzer keine Chance und verloren deutlich mit 5574:5433 Holz. Das beste Holz bei den Bremern spielte wiederum Dennis Krol mit 931 Holz, gefolgt von Mannschaftsführer Holger Haase (922), der erklärte, dass "Fehler auf den Bahnen schwer korrigierbar waren". Weiter spielten: Ingo Behrens 896, Heiko Blank 905, Michael Carpenedo 897 sowie Manfred Thoden 908 Holz. Bei der KSG kegelten allein drei Spieler über 940 Holz - eine deutliche Sprache.

Beim Rückspiel im Sportkegelzentrum Duckwitzstraße "musste ein 3:0-Erfolg her". Haase (886) und Behrens (872) konnten nicht verhindern, dass die KSG mit acht Holz in Führung ging. Der erneut überzeugende Krol (903) sowie Heiko Blank (874) brachten in der Mittelachse Störtebeker mit 26 Holz in Führung. Wie schon häufiger, ging es für die Bremer wieder um den Zusatzpunkt. Trotz der guten Ergebnisse von Carpenedo (882) und Thoden (898) ging der Zusatzpunkt nach Cuxhaven. Ein Holz mehr durch Behrens und Störtebeker hätte ein Dreier-Ergebnis erzielt.

Kein gutes Pflaster für Carat war Brunsbüttel. Beide Spiele gingen verloren, sodass die Bremerinnen mit 0:6 Punkten von Platz drei auf acht abrutschten. Gegen Grün-Weiß Cuxhaven, dessen Angstgegner Carat in der Vergangenheit immer war, herrschte am Ende des Spiels Niedergeschlagenheit vor. 66 Holz weniger brachten die Bremerinnen auf die Verliererstraße.

Bis auf Silvia Albert, die mit 889 Holz noch glänzend abschnitt, kamen Ute Klezath (850), Ute Wachtendorf (867), Anja Reinicke (873), Simone Grziwa (874) sowie Karin Thoden (872), auf keinen "grünen Zweig". Ein ähnliches Bild bot das Team im zweiten Spiel gegen ETV Fortuna Kiel. Wiederum war es nur eine Keglerin, nämlich Wachtendorf, die mit 885 Holz überzeugen konnte. Die anderen Spielerinnen wie Klezath (852), Albert (873), Reinicke (866), Grziwa (857) und Thoden (858), blieben dagegen weit unter ihren Möglichkeiten. "In Brunsbüttel werden wir uns mit den Bahnen nicht mehr anfreunden", resümierte Thoden.





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