| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Findorff. Das ist gerade noch einmal gut gegangen: Mit 26:25 (13:16) haben die Landesliga-Handballerinnen der SG Findorff beim Tabellenvorletzten TSV Bassum gewonnen und damit einen wichtigen Sieg eingefahren. Dieser hing allerdings lange Zeit am seidenen Faden. Mehr noch: In der ersten Halbzeit deutete rein gar nichts auf einen Erfolg der Fuchsdamen hin.
Die Vermutung, dass ein paar Spielerinnen aus dem Team von Trainer Thomas Reinberg die Partie beim Kellerkind vielleicht ein wenig zu locker genommen hatten, war bereits vor der Partie nicht von der Hand zu weisen: Die eine hatte ihre Knieschützer vergessen, die nächste die Hallenschuhe, die übernächste ihr Trikot. Eine gewissenhafte Spielvorbereitung sieht anders aus.
Zwar gingen die Findorfferinnen durch Marion Eiskamp und Annika Bartels noch mit 2:0 in Führung, doch dann brach das Unheil über die Gäste herein. Plötzlich führte Bassum mit acht Treffern, Reinberg zückte die Grüne Karte und rüttelte seine Schützlinge in der überfälligen Auszeit wach. Mit Erfolg: Mit einer beherzten Aufholjagd verkürzten die Fuchsdamen noch bis zur Halbzeit auf drei Tore.
Genauso ging es dann auch nach Wiederanpfiff weiter. Hinter der nun stark agierenden Abwehrreihe war Torhüterin Mareike Worthmann wieder prächtig aufgelegt. Im Angriff klappten nun auch die Spielzüge wieder. Bassum ließ hingegen gleich mehrfach beste Torchancen aus. Monika Lüßen glich beim 18:18 schließlich erstmals aus. Als dann Natalie Bogdanski vier Minuten vor Schluss der Treffer zur 26:24-Führung gelang, war die Entscheidung gefallen.
Am kommenden Sonnabend trifft die SG Findorff erneut auf ein Kellerkind der Landesliga. Um 17.30 Uhr beginnt im heimischen "Fuchsbau" in der Nürnberger Straße das Bremer Stadtderby gegen den zuletzt siegreichen Tabellenletzten TS Woltmershausen.
SG Findorff: Worthmann - Bartels (6/4), Eiskamp (5), Lüßen (5/1), Meyerdierks (3), Pelz (3), Bogdanski (1), Demel (1), Schmidt (1), Wencelides (1), Brümmel






