| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Mit ihrem weitesten Satz sprang sie nicht nur auf den ersten Platz, sondern auch einen Zentimeter an ihre bisherige Bestleistung heran. "Und das, obwohl sie den ganzen Januar mit Knieproblemen zu kämpfen hatte", erzählte Sportwart Andrei Fabrizius. "Man konnte aber deutlich sehen, dass Linda trotz dieser Beeinträchtigung genau wusste, worum es geht, und sie ihre große Titelchance unbedingt nutzen wollte. Das zeichnet sie aus und stimmt uns auch für die Deutschen Meisterschaften sehr positiv", lobte Andrei Fabrizius seine Athletin.
Krevert war nicht die Einzige, die aus Bremer Sicht für Furore sorgte. Auch Nachwuchssprinter Fabian Netzlaff lief im 60 Meter-Finale als Zweiter in sehr guten 7,02 Sekunden durchs Ziel. Leichte Leistenprobleme hatten Netzlaff vor den Rennen noch etwas verunsichert. Im entscheidenden Sprint war davon nichts mehr zu sehen. Im Weitsprung, seiner zweiter Lieblingsdisziplin, reichten 6,75 Meter aus dem letzten Durchgang ebenfalls für einen Podestplatz. Dort landete der Bremer auf Platz drei.
Sprint-Staffel holt Silber
Ein weiteres Highlight in Hamburg stellten die Bremer Staffeln dar. Als Schlussläuferin der 4x200-Meter-Staffel des Bremer LT führte Rückkehrerin Jana Loock nach vierjähriger Wettkampfabstinenz das Quartett mit Felina Bettinger, Joanne Whiteway und Eva Wiebe nach 1:46,44 Minuten zur Silbermedaille. Zuvor hatte die 28-jährige Jana Loock auf Anhieb das Finale über 60 Meter erreicht und in 7,86 Sekunden auf Rang sieben beendet.
Werders Männer Max Hentschel, Luca Willmann, Alexander Thyme und Christian Narloch holten in 1:29,70 Minuten ebenfalls Silber. Das grün-weiße U20-Damen-Quartett in der neuen Staffelbesetzung Linda Krevert, Svea Kittner, Rahel Rüdel und Nele Makatowski lieferte sich lange Zeit einen großen Titelkampf mit dem SCC Berlin, letztlich wurde Werder Zweiter in 1:43,02 Minuten und unterbot die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften um nahezu fünf Sekunden.
Luca Willmann sicherte sich als Vierter über die 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 22,05 Sekunden die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften. Jana Müller-Schmidt (SVW) sorgte im Kugelstoßen mit 12,56 Metern und der Bronzemedaille für den positiven Bremer Schlusspunkt.






