Basketball-Bundesliga

 - 19.02.2012

Eisbären verlieren in Ulm

Ulm/Bremerhaven.Deutlicher geht es kaum. Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga eine herbe Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten Ratiopharm Ulm kassiert. In der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Ratiopharm Arena unterlagen die Bremerhavener Basketballer deutlich mit 98:71 (60:48).
Terrell Everett konnte mit seinen 12 Punkten die Niederlage in Ulm nicht verhindern.
Terrell Everett konnte mit seinen 12 Punkten die Niederlage in Ulm nicht verhindern.

Zu Beginn der gestrigen Partie sah es noch freundlicher für die Gäste aus dem Norden aus. In den ersten 15 Minuten konnte der Außenseiter aus Bremerhaven mit dem Ulmer Angriffswirbel mithalten. Zu diesem Zeitpunkt stand es 41:41-Unentschieden und das Privatduell zwischen dem Ulmer Scharfschützen Isaiah Swann und Eisbär Alex Gordon war auf seinem Höhepunkt. Swann traf ebenso wie sein Gegenüber vier Dreier innerhalb kürzester Zeit. Doch während Gordon und die Eisbären ihr Pulver nun offensichtlich verschossen hatten, legten die Gastgeber erst richtig los.

Den Part von Isaiah Swann übernahm nun ausgerechnet der ehemalige Bremerhavener Eisbär Steve Esterkamp. Der US-Amerikaner, der in Bremerhaven aufgrund einer Knieverletzung kein einziges Ligaspiel bestreiten konnte, schenkte seinem früheren Klub bis zur Pause 15 Punkte ein. Der Tabellen-Zweite lag mittlerweile deutlich mit 60:48 in Führung, und die Eisbären hatten immer größere Probleme, das variable Angriffsspiel der Hausherren zu bändigen.

Auch nach der Halbzeit änderte sich an der Ulmer Überlegenheit wenig. Weil die Eisbären nun auch in der Offensive komplett den Faden verloren, wurde der Rückstand von Minute zu Minute größer. Hinzu kam eine sehr hohe Foulbelastung, die es Eisbären-Coach Doug Spradley kaum noch ermöglichte, mit seiner Wunschformation zu spielen.

Mit Beginn des Schlussviertels betrug der Ulmer Vorsprung bereits 22 Punkte (80:58). Neben Isaiah Swann und Steve Esterkamp spielte nun auch ratiopharm-Center John Bryant groß auf. Bryant war unter den Körben nicht zu stoppen, hatte am Ende überragende 18 Punkte und 17 Rebounds auf seinem Konto. Dieser geballten Übermacht hatten die Eisbären Bremerhavene an diesem Abend nichts entgegenzusetzen.

ratiopharm Ulm: Swann (26), Bryant (18), Esterkamp (15), Günther (11), Nankivil (7), Betz (7), Mason-Griffin (5), Trice (4), M. Wenzl (3), Oladipo (2), Heberlein (wk.)

Eisbären Bremerhaven: Peacock (16), Gordon (14), Everett (12), M. Smith (10), Cain (9), McNaughton (7), Raffington (2), A. Smith (1), Canty






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