| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Das Ergebnis zeigt, wie eng die Teams leistungsmäßig beeinander liegen", sagte Cristian Tamas, der die Enttäuschung über die verpasste Final-Four-Teilnahme gar nicht verbergen wollte. "Wir haben gewusst, dass wir heute auf eine andere Mannschaft treffen würden als zuletzt in Bremen. Doch in den Einzeln haben wir in den entscheidenden Momenten diesmal nicht die passenden Antworten gefunden", sagte der Coach und zeigte sich sehr selbstkritisch.
Auswärts ist schwerer als zu Hause - das erlebte gestern vor allem Adrian Crisan. Er führte im ersten Einzel gegen Robert Svensson mit 11:10, als der Schwede mit einem Kantenball ausglich und danach nicht nur den ersten Satz, sondern schnell auch das ganze Spiel gewann.
"Nach dem Kantenball schien es, als laufe nichts mehr bei uns", sagte Tamas. Adrian Dodean war trotz erneut guter Leistung chancenlos gegen Wang Xi, ebenso wie im entscheidenden letzten Einzel trotz zweier Satzbälle Adrian Crisan. Lediglich Jens Lundqvist bewies gegen seinen schwedischen Landsmann und Altmeister Jan-Ove Waldner seine derzeit tolle Verfassung - letztlich zu wenig für die Fahrkarte nach Stuttgart.






