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"Sie müssen es abhaken. Das wünsche ich ihnen und werde es ihnen auch sagen, wenn sie zurück sind: Nehmt Revanche bei der WM", sagte Müller am Dienstag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Savchenko/Szolkowy hatten in der Nacht zuvor bei den Olympischen Spielen die angestrebte Goldmedaille verpasst und sich mit Bronze hinter den chinesischen Paaren Shen Xue/Zhao Hongbo und Pang Qing/Tong Jian begnügen müssen.
"Sie haben einen Fehler zu viel gemacht"
Müller, die 1988 in Calgary Katarina Witt zu ihrem zweiten Olympiasieg geführt hatte und deren Sportler bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften 57 Medaillen erobert hatten, verfolgte die Entscheidung im Pacific Coliseum zu Hause am Fernseher mit. "Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Sie haben einen Fehler zu viel gemacht. Man muss aber auch anerkennen, dass die Chinesen wirklich ein sehr hohes Niveau hatten", sagte die 81-Jährige, die noch immer mit Schlittschuhen auf dem Eis steht.
Trost und warme Worte hatten auch Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) und LSB-Präsident Eberhard Werner für die Doppel-Weltmeister und Olympia-Favoriten parat. Der Ministerpräsident gratulierte dem Duo zu seiner Bronzemedaille. Die Menschen in Sachsen seien stolz, "mit welchem außerordentlichen Erfolg Sie Ihre Heimat in Vancouver vertreten haben", schrieb Tillich. Der "sehr gute dritte Platz" sei der Lohn für alle Mühen und Strapazen und Bestätigung der kontinuierlichen Leistungen des Paares.
"Bronze dennoch ein großartiger Erfolg"
Ähnlich äußerte sich der Präsident des Landessportbundes (LSB). "Auch, wenn Sie sich persönlich noch höhere Ziele gesetzt haben, ist die olympische Bronzemedaille dennoch ein großartiger Erfolg. Ich bin mir sicher, dass alle, die hier in Sachsen mit Ihnen gefiebert haben, sehr stolz auf Sie sind", schrieb Eberhard Werner an Aljona Savchenko und Robin Szolkowy.
