| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die Partie begann aus Achimer Sicht enttäuschend. Lediglich rund 250 Zuschauer hatten sich in der Gymnasiumhalle eingefunden. Auch der Start der SG in diese Partie verlief nicht wunschgemäß. Der Tabellenneunte aus der Grafschaft Bentheim warf das erste Tor. Die SG Achim/Baden hatte durch Treffer von Block-Osmers und Freese zwar zum 2:1 gekontert, konnte sich anschließend aber nicht absetzen. Die abschlussstarken Gäste spielten in der Anfangsphase gut mit und brachten die SG-Abwehr um Keeper Arne von Seelen mehrmals in Verlegenheit. So auch bei einem gekonnten Dreher von Haverkamp zum 5:5-Ausgleich (8.).
Bei den Achimern überzeugte zu Beginn vor allem Shooter Tobias Freese. Gleich sieben der ersten zehn SG-Treffer waren auf sein Konto gegangen, ehe er per Siebenmeter das 11:9 für die SG vergab. Zuvor hatte Schierenbeck schon den ersten Achimer Strafwurf verworfen. Daraufhin trat der kurz zuvor für Cord Katz eingewechselte Fabian Balke an den Strich und verwandelte insgesamt vier Mal sicher. Überhaupt zeigte der junge SG-Kreisläufer sein wohl bisher stärkstes Spiel für das Faciejew-Team. Sechs Treffer gelangen Balke vor der Pause, damit sorgte er fast im Alleingang für die 19:15-Halbzeitführung.
In der Folge gab Achims Trainer weiteren Youngstern Spielpraxis. In der zweiten Halbzeit durften auch Niclas Schanthöfer und Simon Bock auf die Platte. Auf der Mittelposition kam schon früh Kim Pansing für den glücklos agierenden Florian Block-Osmers zum Zug. Auch Schanthöfer konnte durch mehrere gelungene Angriffsaktionen auf sich aufmerksam machen. So zum Beispiel bei seinem Treffer zum 22:17, als er den Nordhorner Keeper von der Linksaußen-Position aus mit einem frechen Heber düpierte. Bock dagegen, der sich mit einem feinen No-Look-Pass auf Balke gut einführt hatte, konnte seine Spielanteile nicht zur Eigenwerbung nutzen. Erst mit dem vierten Versuch gelang ihm der erste Treffer aus dem Rückraum. Für den Spielverlauf hatte die Abschlussschwäche jedoch keine Folgen. Die Nordhorner Reserve präsentierte sich vor allem in der Abwehr zu schwach, um die SG ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Achim spielte die Partie locker zu Ende und baute seine Führung mit der zweiten Garde bis auf
sieben Tore aus.
Sonderlob für Fabian Balke
Faciejew bescheinigte seinem Team "einen spielerischen Fortschritt" und lobte insbesondere Fabian Balke. Er hatte sich verausgabt und bat kurz vor dem Ende um seine Auswechslung. Mit der Abwehr war der Trainer allerdings nicht zufrieden: "Die Nordhorner Schützen ziehen ihre Würfe direkt am Körper der Abwehrspieler vorbei, da hätten wir früher stören müssen", bemängelte Faciejew. Im abschließenden Spiel des Jahres trifft Achim/Baden am 11. Dezember in eigener Halle auf den Tabellensiebten SV Grambke/Oslebshausen.






