| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Der Gast aus der Grafschaft Bentheim kam nach dem unrühmlichen Achimer Auftritt in Neerstedt als geeigneter Bewährungshelfer daher, war in allen Belangen unterlegen und hatte in Spielertrainer Dennis Leissink seinen einzigen Distanzschützen von Format. Doch es gelang den Gastgebern nur in der Anfangsphase mit einer soliden Abwehr und zwei Siebenmeterparaden von Arne von Seelen sowie in einem ansprechenden Gegenstoß-Finale den tatsächlichen Leistungsabstand in einem entsprechenden Spielverlauf darzustellen. Dazwischen jede Menge Situationen, in der die SG die schwindende Zahl der Getreuen auf der Tribüne auf eine harte Geduldsprobe stellte, indem sie den Torwart der Gäste aus völlig unbedrängten Abschlusspositionen förmlich anschoss. So schmolz der 17:9-Vorsprung aus der ersten Hälfte auf 18:13 zusammen, ehe Torwart Bastian Bormann seine Mannschaft mit einigen prächtigen Paraden stabilisieren konnte. In der Schlussphase nahm das Achimer Gegenstoßspiel wieder Fahrt auf. Vor allem die
Youngster Niclas Schanthöfer und Benjamin Janssens als schnelle und entschlossene Vollstrecker holten sich nun Szenenapplaus ab, nachdem es zwischenzeitlich sehr ruhig in der Gymnasiumhalle geworden war.
In der Anfangsphase hatte Achim/Baden Katz und Maus mit dem Gegner gespielt und war mit einem starken Arne von Seelen als Rückhalt auf 8:1 davongezogen. Dann aber ließ die Konzentration nach, Faciejew ließ Dennis Leissink in Kurzdeckung nehmen und wechselte kurz vor der Pause mit Jannis Elfers und Niclas Schanthöfer neue junge Flügelspieler ein, nachdem deren erfahrene Vorgänger beim schnellen Gegenstoß auf einen sehr unorthodox spielenden Torhüter des Tabellenletzten getroffen waren und mehrmals gescheitert waren.






