| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die Zuschauer im Bullenworth-Sportzentrum sahen ein Endspiel, das die Nordbremer verdientermaßen zu ihren Gunsten gestalteten, lagen sie doch nach einem 2:0 für Achim und zweimaligem Gleichstand (2:2, 4:4) immer in Führung. Mehrmals setzten sie sich deutlich ab. Für das Team von Trainer Florian Schwacht wog die Hypothek des Rückstands zu schwer, den es sich in der ersten Hälfte eingehandelt hatte und der einmal bis auf fünf Tore (5:10) anwuchs. Zwar steckte Achim II nie auf und konnte immer wieder den Anschlusstreffer erzielen, doch Grambke legte ebenso beständig nach, so zuletzt nach dem 21:22. Das Team von Trainer Gerd Anton konterte mit dem entscheidenden Doppelschlag zum 21:24.
Möglich indes, dass den Achimern der Kräfteverschleiß zum Verhängnis wurde, den das enge Halbfinale am Freitag gegen den ATSV Habenhausen II (35:33) gefordert hatte. Mit dem zehnfachen Torschützen Kevin Podien im Rückraum hatten die Drittliga-Reservisten dieses packende und bis in die Schlussphase hinein auf des Messers Schneide stehende Match zu ihren Gunsten entscheiden. Grambke dagegen konnte sich beim 46:27 (24:11) gegen die völlig überforderten Rotenburger schonen, nachdem schon bei Halbzeit klare Verhältnisse geschaffen worden waren und der Vorsprung kurz nach der Pause bereits auf über 20 Tore ausgebaut worden war.
Im Spiel um Platz drei mussten die Rotenburger eine weitere Packung hinnehmen. Der ATSV Habenhausen II hielt sich mit einem 42:28 (20:13) an dem Team von der Wümme schadlos.
TSV Daverden Fünfter
Platz fünf ging an den TSV Daverden, der - zunächst nicht in Bestbesetzung angetreten - im Kampf um den Turniersieg keine Rolle spielte, aber mit dem kompletten Kader den TV Sottrum mit 33:25 deutlich distanzierte und auf Platz sechs verwies. Bis zur Pause (16:16) immerhin hatten die Gastgeber mitgehalten. Pech für das Team von Trainer Norbert Kühnlein, dass sich Torwart Max Schlusnus im Spiel gegen Rotenburg eine schwere Knieverletzung zuzog. Eine genaue Diagnose lag bis gestern noch nicht vor.
Eric Kruse vom TV Sottrum stellte resümierend fest, dass sich die Mannschaften bei diesem Vorbereitungsturnier in gutem Zustand präsentiert hätten. "Das Niveau war insofern hoch, als die klassentieferen Teams in der Lage waren, den Favoriten zumindest eine Halbzeit Paroli zu bieten!"






